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Es begann in einem Schullandheim. Eine verträumte Klasse sollte durch
Jonglieren, Akrobatik, Einradfahren und Improvisationsspiele aufgeweckt
werden. Die Zirkusidee entwickelte aber eine Eigendynamik - bei den
Schülern und auch bei den Lehrern. Viele Kinder übten mit
Begeisterung und Ausdauer die neuerlernten Bewegungen; manches
schlummernde Talent kam zum Vorschein. Der Lehrer und auch die
Schüler untereinander lernten sich völlig neu sehen. Tatsächlich
kam bei den Schülern sehr viel in Bewegung.
Der Name "CIRCUS CALIBASTRA" wurde gefunden. Das Engagement war so
groß, dass sich daraus ein richtiges Zirkusprogramm entwickelte, das
zu Hause in der Schule vorgeführt wurde. Was sich aber da vor den
vielen neugierigen Zuschauern abspielte, war für die Lehrer und auch
die spielenden Kinder eine große Überraschung: 40 Schüler und
Schülerinnen gestalteten in pausenlosem Einsatz ein Programm von
zweieinhalb Stunden, bei dem ständig neue Höhepunkte kamen. Mit das
Erstaunlichste war der schnelle Umbau und die rasche Aufeinanderfolge der
Nummern. Ausser dem Klassenlehrer, der als Zirkusdirektor die ganze Sache
zusammenhielt, war kein Lehrer sichtbar. Die Schüler organisierten
fast alles selbst.
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